Accessoires für unterwegs

Der Kinderwagen
Achten sie bei der Anschaffung darauf, dass der Kinderwagen nicht zu flach und nicht zu klein ist. Ihr Kind sollte weder herausfallen noch unter Platzmangel leiden. Sichere Kinderwagen haben TÜV/GS- Prüfzeichen entsprechend der DIN_ Normen. Bis zum achten Monat ist Ihr Kind darin gut aufgehoben. Wenn es sich aufsetzen kann, sollten Sie es mit dem Sicherheitsgurt anschnallen. Erst wenn Ihr Kind sicher sitzen kann, darf es in einen Sportwagen oder Buggy fahren.
TIPP: Informieren Sie sich über Modelle, die es heute gibt, zum Beispiel Multifunktionswagen. Es gibt abnehmbare Oberteile, die als Tragetasche dienen, und zusammenklappbare Untergestelle. Der Kinderwagen sollte auch für Eltern praktisch sein, zum Beispiel für Treppen oder fürs Auto. Fahrkomfort bieten Kinderwagen mit Luftbereifung. Aber wie beim Fahrrad brauchen Sie dann auch eine Luftpumpe und Flickzeug.
Fahren Sie ihr Baby bei gutem Wetter mit offenem Verdeck aus. Es sei denn, Ihr Kind braucht Sonnenschutz. Auch die „Windschutzscheibe“ sollten Sie nur bei kräftigem Wind oder Regen verwenden. Die leichte Bewegung der Luft tut dem Baby gut.

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Trageutensilien
Die Tragetasche
Eine Softtragetasche kann in den ersten sechs bis acht Wochen nützlich sein. Danach heißt es Vorsicht. Ab dem dritten Lebensmonat kommt mehr Bewegung in Ihr Baby, oft spontan. Bei vielen Kinderwagen ist das Oberteil gleichzeitig auch eine Tragetasche. Autosicher sind alle dieser Taschen nicht. Eine gute Lösung ist deshalb eine Auto- Babyschale, die sich auch als Tragetasche eignet.

Das Tragetuch
Viele Mütter verzweifeln daran, weil sie es nicht richtig binden können. Und es ist tatsächlich nicht einfach. Aber wenn das Tuch und das Baby gut sitzen, ist es eine tolle Sache für kleine und größere Babys. Die Körpernähe bekommt ihnen gut. Und die Erfahrung zeigt, dass Babys, die einige Stunden am Tag getragen werden, weniger weinen oder unruhig sind. Aber Sie als Mutter oder Vater sollten beim Tragen auch entspannt sein und keine Rückenschmerzen bekommen. Dann stimmt vielleicht die Tragetechnik nicht oder das Baby wird Ihnen nach einiger Zeit schwer. Sie können Ihr Baby im Tuch auf der Hüfte, am Oberkörper oder auf dem Rücken tragen. Wichtig ist die Spreizhaltung der Beine, und Rücken und Kopf sollen gut geschützt sein. Das Tuch muss fest gebunden sein und sich immer dem Baby anpassen. Lassen Sie sich die Bindetechnik am besten von einer Kinderkrankenschwester oder von Müttern zeigen, die Tragetucherfahrungen haben.

Andere Tragehilfen
Babytragen mit Gurten gibt es heute in vielfältiger Ausführung. Nicht alle sind auf di natürliche Körperhaltung des Babys gut abgestimmt. Achten Sie darauf, dass die Breite des Babysitzes verstellbar ist und eine gute “Spreiz- Anhockhaltung“ möglich ist. Die Beine des Babys sollten nicht gerade herunterhängen. Und Sie selbst sollten beim Tragen nicht mit Hohlkreuz herumlaufen. Dann sind Schmerzen vorprogrammiert.

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